Starker Mann sein – was steckt dahinter?

Starker Mann sein: VORTEILE und NACHTEILE in Beziehungen zu Anderen.

“Als Mann hast Du stark und erfolgreich zu sein, aber wie Du Dich fühlst, interessiert keinen.” Mit diesem GLAUBEN leben viele Männer in Deutschland, da bist Du nicht alleine, sondern in “guter Gesellschaft”.

Nur eine Stimme in Dir meldet sich manchmal und sagt was anderes. Was tun ist die schlaue Frage? Denn meist kannst Du nicht anders als eben gewohnt. Vielleicht sprechen sogar Deine Bedürfnisse dafür, genau so sein zu wollen. Nur manchmal merkst Du, da passt es gar nicht. Es passt überhaupt nicht.

Vielleicht ist es auch dieses frühere Idealbild, das heute so gar nicht mehr passen will, das Dich aber immer wieder in die gleiche Falle lockt.

Vielleicht reisst es Dich auch mal aus Deiner Fassade heraus, Gefühle berühren Dich zutiefst. Die Fassade bleibt stehen, die Gefühle blockieren Dich in Deiner Handlungsfähigkeit. Du fühlst Dich unwohl, gefangen, kraftlos, oder blockiert. Nicht mehr fähig aktiv aus dieser Situation herauszugehen.

Nach aussen kaum erkennbar, glaubst Du und wird Dir von anderen auch so bestätigt. Aber etwas in Dir ist nicht glücklich mit der Blockade Deiner Gefühle. Dann lass uns etwas ausprobieren:

Was hältst Du von folgenden Vorannahmen hinter denen ich voll stehe:

  1. Menschen sind individuell unterschiedlich – Es gibt keine zwei Gleichen.
  2. Menschen treffen zu jeder Zeit die Beste Wahl (aus den gerade verfügbaren   Alternativen -diese sind in Stress-Situationen massiv reduziert).
  3. Menschen brauchen eine positive Beziehung zu sich und anderen Menschen.

Kannst Du voll hinter diesen Vorannahmen stehen?

JA, dann wird Dich der weitere Text eher nicht interessieren.

NEIN, dann lies hier weiter …

Die drei Annahmen oben stammen aus unterschiedlichen Erkenntnissen und Blickwinkeln auf die gleiche Sache – Dein Glück, Deine Erfüllung als Mensch.

Es ist wirklich erstaunlich selbst bei dem Wissen, das auf der Welt kursiert, gibt es gewaltige Unterschiede, was und woran wir Menschen glauben.

UND Du tust gut daran Deinen Glauben gelegentlich zu prüfen, denn er wirkt sonst ein Leben lang und kann Dich ewig einschränken und behindern.

Wichtiges Anzeichen ist Dein Gefühl. Interessant ist auch offen zu bleiben für Menschen, die etwas anderes glauben. Das kann dann in manchen Situationen ein hilfreicher Blickwinkel sein. Sei, oder werde öfter Beobachter der Geschehnisse. Prüfe was Du daraus

Vielleicht kennst Du Aussagen wie: Da “muss” doch wohl etwas dran sein – das glauben “alle”, “das weiss doch “jeder”. Und dann kommt es zu jeder Menge Vermutungen, und Aussagen auf Basis von eben diesem Halbwissen, was “man”, also “alle” zu wissen und zu glauben haben.

Die Erde war eine Scheibe, bis akzeptiert wurde, dass die Menschheit an etwas Falsches glaubte. Der Widerstand das bisher Gewohnte und Gültige über den Haufen zu schmeissen ist oft sehr, sehr groß.

Doch wenn alle Menschen das gleiche glauben würden, gäbe es keine neuen Entdeckungen, keine Wissenserweiterung, keine Anpassung an die Umweltveränderungen. Und wer sich nicht anpassen kann, geht in der Pflanzen- und Tierwelt unter. Auch bei Menschen ist das so.

Menschen neigen manchmal dazu sich immer weiter einzuschränken und die Umweltveränderungen und Anforderungen zu ertragen. Diese Belastung erdrückt den einen, oder anderen Menschen, was dann zu entsprechenden körperlichen und seelischen Leiden führt. Das muss nicht so sein!

So weit sollte es nicht kommen. Und wenn es soweit ist, immer schlimmer wird und anfühlt, dann wird es Zeit zu prüfen, woran Du glaubst. Mit kleiner Unterstützung eine leichte Sache, eine Kleinigkeit. Drinnen im emotionalen Gefängnis sitzend eine schier unmöglich erscheinende Aufgabe.

Leider ist der Zugang oft verschüttet. Wir finden nicht mehr zu uns, haben kein Vertrauen in unser Gefühl. Bringen Kopf und Bauch nicht mehr zusammen. Sind unfähig uns anzupassen, unsere Komfortzone zu erweitern. Glücklicherweise ist es aber für jeden wieder erlernbar.

Auch die eigenen, ganz individuell ausgeprägten Bedürfnisse spielen eine Rolle, wie Du mir Dir und anderen umgehst. Ausgeprägt weich und sensibel, extrem hart, gänzlich unflexibel, oder hoch flexibel. Und jede Ausprägung ist mal gut, mal hinderlich. Du entscheidest, wann und wo Änderung nötig ist.

Bedürfnisse haben die Eigenschaft in kürzeren, oder längeren Abständen wieder und wieder nach Befriedigung zu verlangen. Die Intensität des eigenen Erlebens ist dabei sehr unterschiedlich. Auch der Abstand bis das Bedürfnis erneut spürbar ist, und die Intensität des Verlangens ist individuell.

Zu 1) MENSCHEN sind UNTERSCHIEDLICH

Das zu greifen fiel mir lange Zeit schwer. Insbesondere dort, wo ich ähnlich sein wollte. Als Kind orientierte ich mich an meinen Eltern, wie Du vielleicht auch. Ich habe auch Verhaltensweisen übernommen. Und doch bin ich ganz anders. Wenn ich wüsste wer ich bin, dachte ich, könnte ich öfter ICH sein.

Heute fällt mir das glücklicherweise leicht.

Authentisch sein – heisst: SEIN wie ich bin.

“Wer bin ich” konnte ich erst besser begreifen, als ich in die Persönlichkeits-Diagnostik einstieg. Zu Beginn nur um Mensch und Aufgabe in der Führung zusammen zu bringen, damit die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter im Team nicht verbrennt.

Mir war damals 2008 und schon früher immer wichtig Menschen die Arbeit zu erleichtern, ihre Talente, ihre besonderen Fähigkeiten nicht nur zu nutzen, sondern im Team zu kombinieren. Leider hinderte oft mehr als nur die zwischenmenschlichen Animositäten zwischen den “Alpha-Tieren”.

Es gab viel zu lernen, zu begreifen, zu analysieren, zu verstehen für mich.

Vielen Menschen und gerade in Teams hat das Neue Empirische Instrument  geholfen ein neues Verständnis über die eigenen Bedürfnisse und Eigenarten widerzuspiegeln. Leicht veränderliche Dinge und ebenso quasi Unveränderliche. Warum war das nur so und bei jedem irgendwie anders?

Sich selbst mit den ewig an sich zerrenden Bedürfnissen zu verstehen war wertvoll dachte ich. Sich in der Ehe besser verständlich zu machen und Raum für Individualität der Ehe-Frau zu schaffen. Ebenso wichtig, wie in der Zusammenarbeit mit Menschen im Beruf, gerade in Führung und in Teams.

Das grandiose ist die Erkenntnis, dass es stabile Bedürfnisse misst, die zwischen Pubertät und Klimakterium fast unverändert wirken. Damit hatte ich auch noch ein Prognose-Instrument, das seinen Einsatz in Berufsberatung und Führungskräfte-Entwicklung fand. Die Kraft richtig einsetzen lernen.

Mehr Freude, Leidenschaft und Work-Life-Balance waren eine schöne Konsequenz, die mir sehr viel Dank der Menschen einbrachte, mit denen ich arbeiten durfte, die sich öffneten und die Chance ergriffen einen anderen Blickwinkel dazu zu gewinnen. Bereit und offen waren sich anzupassen.

Die Individualität der Menschen begreifen zu können und wertschätzend mit dem anderen umgehen zu können ist heute eine in Beruf und Privatleben wichtige und geschätzte Fähigkeit.

2) MENSCHEN treffen zu jeder Zeit die BESTE WAHL.

Leicht gesagt, wenn ich an Mörder, Kinderschänder und ähnliches denke…

In etwa seit den 1960-ern gibt es eine WISSENSCHAFT, die sich speziell mit dem Lernen beim Menschen beschäftigt. Den hinderlichen Faktoren bei der Erinnerung des Erlernten, oder Verstandenen und insbesondere bei der Veränderung fest verankerter Strategien und Handlungen von Menschen.

Also spätestens jetzt verlasse ich das Verständnis der breiten Masse und hoffe dass es spannend bleibt.

Es ist tatsächlich sehr leicht zu erreichen, dass eine neue Wahl zur Verfügung steht, wenn Dir ein Verhalten an Dir selbst in gewissen Situationen nicht gefällt. Zudem ist das Wissen auf der ganzen Welt zur Verfügung. Viele wissen aber nicht wie danach suchen und wo es zu finden ist.

Du kennst das vielleicht. Du hast ein neues Verhalten gelernt, einstudiert, vielleicht sogar mentales Training angewendet und so weiter. Es gelingt Dir auch in normalen Situationen prächtig. Und dann passiert´s wieder.

Irgend jemand macht etwas, ein Gefühl kommt hoch, oder Du reagierst, bevor Du es wahrnehmen kannst auf eine Weise, die völlig unpassend erscheint. Also zumindest im Nachhinein ganz nüchtern, ohne die Gefühle betrachtet, gänzlich unpassend.

Leicht änderbar denkst Du?

Die beste Wahl, die Dir zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stand. Irgendetwas in Dir hat ja zu Deinem Verhalten geführt, auch wenn Dir das Ergebnis nicht gefällt. Es gibt bestimmt mindestens eine Person, die anders hätte reagieren können. WIE kannst Du das bei Dir verändern, erlernen und erleben?

Naja, im Verhältnis zu den Jahren, wo es immer wieder, wenn auch selten auftritt…  ist es mit ein wenig Unterstützung leicht änderbar. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen – einige wenigen Stunden. Also keine jahrelange Therapie oder so.

Ein guter und einfacher Weg kann sein, dem Stressauslöser aus dem Weg zu gehen, kann aber auf Dauer einsam machen. Oder bis drei zu zählen, dreimal tief in den Bauch atmen und falls nötig noch 5 Kniebeugen zu machen, falls möglich. Und jetzt auf die Alternative zu greifen. Für viele ist das hilfreich.

Es geht auch anders. Du könntest auch die Ursache angehen. In Dir gibt es einen Knopf, wenn der berührt wird, passiert ein gewisser Ablauf. Das ist gut so, sonst hätten Deine Vorfahren in der Wildnis nicht überlebt. Heute in der Zivilisation sind die Knöpfe noch an und zudem mit Bedürfnissen gekoppelt.

Ja, es geht etwas tiefer, aber nur etwas. Lassen wir für einen Moment die Bedürfnisse noch weg. Unterschiedliche Gefühle weisen auf Themen hin, die aus der Vergangenheit wirken können, andere aus Gewohnheit, oder gar Suchtverhalten. Dazu gibt es dann jeweils spezielle Methoden.

Und dann kann eine zusätzliche Weiche eingebaut werden zu einem anderen Verhalten und zwar direkt wenn der Knopf berührt wird. WOW, und schon funktioniert es, selbst bei Mega-Stress-Situationen. Du kannst Dich wie gewünscht und mit der Allgemeinheit verträglich gewinnend verhalten.

Du willst das alles aber nicht jahrelang erlernen, sondern für Dich nutzen.

Dann freue ich mich auf Dich und dass Du mich gewählt hast, Dich auf Deinem Weg ein Stück zu begleiten, Dir meine Unterstützung anbieten darf.

Schreib mir ein Mail mit Deinem persönlichen Thema, klick hier.

Zu 3) MENSCHEN brauchen eine POSITIVE BEZIEHUNG zu Anderen.

Es gibt natürlich auch Eremiten und Mönche. Selbst Eremiten und Mönche haben gute Beziehungen, also positive Beziehungen zu Anderen. Sie mögen zurückgezogen leben, jedoch sind ihre Beziehungen zu sich und Anderen doch äußerst positiv, nicht wahr?

Einzelhaft ist eine Art Folter für Menschen.

Es gibt Menschen, die sogar selbstzerstörerisch handeln. Manchmal kommen wir aus einer Schleife alleine nicht heraus. Süchte können zum Tod führen. Magersucht, Rauschgift und Alkoholsucht um nur einige Beispiel zu nennen.

Gemeinsam ist, dass dahinter Ängste, Gefühle und Vermutungen stecken. Werden diese Ängste, Gefühle und Vermutungen aber mit der Realität so abgeglichen, dass auch das Unterbewusstsein erreicht wird, lösen sich die negativ wirkenden Anteile auf, und Menschen können sich wieder  wertvoll und selbstsicher fühlen.

Erst, wenn die Ursache von Ängsten, negativen Gefühlen und Vermutungen verändert wird, nämlich die Bedeutungsgebung, kann eine Entziehungskur wirken, eine Krebsbehandlung überflüssig sein, oder Wirkung zeigen.

Vermutungen sind so wirksam, weil unser Gehirn zwischen Vorstellung und Realität kaum zu unterscheiden vermag. Dies wird positiv genutzt bei mentalem Training nicht nur im Sport und bei Meditation, sondern auch bei vielen Therapeuten und im NLP.

Wenn Menschen wieder positive Beziehung zu sich selbst und anderen herstellen können bekommt deren Leben, deren Erlebnisse eine neue kraftspendende Qualität.

Hast Du Fragen, oder Anregungen – schreib mir bitte hier.

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FÜR DEINE BEZIEHUNG

Dein Karlheinz

Beziehungs-Coach

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